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Aktuelles zur Markt- und Versorgungslage

Die Gas- und Stromversorgung in Deutschland befindet sich im Umbruch. In Höchstgeschwindigkeit werden fossile und importierte Rohstoffe durch Erneuerbare Energien und sonstige Alternativen ersetzt. Erfahren Sie hier mehr zur aktuellen Situation.

Informationen für unsere Kunden

Unser Energiemarkt ist stark in Bewegung. Die Großhandelspreise für Gas und Strom sind weltweit seit dem letzten Jahr enorm angestiegen und bewegen sich weiterhin auf einem extrem hohen Preisniveau. Ein Ende dieser noch nie dagewesenen Entwicklung ist derzeit nicht absehbar. Zusätzlich beeinflusst der Krieg in der Ukraine das Angebot und damit den Preis für Energie.

Am 23. Juni 2022 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Alarmstufe des Notfallplanes Gas ausgerufen. Dadurch hat der verantwortungsvolle Umgang mit Energie (Strom, Gas, Nah- und Fernwärme) noch mehr an Bedeutung gewonnen.

Was bedeutet diese Situation für Sie als Kunden? Hier finden Sie klare Antworten.

Marktlage und Versorgungssicherheit Wie ist die aktuelle Situation auf dem Energiemarkt?

Strom und Gas werden an Börsen oder direkt zwischen Erzeugern und Händlern frei gehandelt. Die Preise bilden sich am Markt durch Angebot und Nachfrage. Seit Sommer 2021 befinden sich die Großhandelspreise für Energie auf einem sehr hohen Niveau. Diese Entwicklung wird seit März 2022 durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden politischen Auswirkungen weiter verschärft. Im Vergleich zu 2020 ist der Einkaufspreis für Erdgas inzwischen um mehr als 400 % gestiegen.

Warum ist der Energiepreis für Strom, Gas und Fernwärme derzeit so hoch?

Der enorme Preisanstieg entsteht, wenn ein sinkendes Angebot auf eine erhöhte Nachfrage trifft. Dafür verantwortlich sind unter anderem folgende Faktoren:  

  • Erholung nach Corona: die Pandemie und die Lockdowns haben der Wirtschaft geschadet. Von diesem Einbruch erholt sich die Wirtschaft nun, die Nachfrage nach Energie und Rohstoffen ist weltweit wieder gestiegen. Mehr Nachfrage bedeutet höhere Preise.  
  • Energie-Ausgleich mit Gas: 2021 musste der Energiebedarf noch mehr aus den Energieträgern Kohle und Gas gedeckt werden. Zum einen, weil witterungsbedingt weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt werden konnte. Zum anderen, weil 2021 eine Vielzahl französischer und auch deutscher Kernkraftwerke abgeschaltet wurden. Damit hat sich die Nachfrage nach Gas wieder erhöht und der Preis steigt. Dies bedeutet gleichzeitig höhere Kosten für die Stromproduktion aus Gas.  
  • Politische Spannungen und Krisen, insbesondere in der Ukraine. Durch die Abhängigkeit von Russland kann die russische Gaslieferung das Angebot und damit die Nachfrage und somit den Preis stark beeinflussen.
Wie kommt das Gas zu den Verbrauchern?

Sogenannte Gasfernleitungsnetzbetreiber importieren den überwiegenden Teil des in Deutschland verteilten Erdgases aus Russland, Norwegen, Belgien und den Niederlanden. Überregionale Unternehmen wie Wingas oder ONTRAS leiten das Gas weiter zu den regionalen Gasgesellschaften wie SachsenNetze. Diese verteilen das Gas an die Verbraucher im jeweiligen Netzgebiet.

Ist die Gas- und Stromversorgung noch sicher?

Derzeit haben wir keine Beeinträchtigungen unserer allgemeinen Lieferbeziehungen. Die Gasflüsse in Deutschland sind nicht beeinträchtigt, der Netzdruck und die Gasqualität sind stabil. Die Netzbetreiber überwachen die Situation fortlaufend auf nationaler und europäischer Ebene. Zudem stehen die überregionalen Fernleitungsnetzbetreiber über das Krisenteam der Bundesregierung in engem Austausch mit den Behörden. Als regionaler Verteilnetzbetreiber steht die SachsenNetze mit ihren Vorlieferanten und vorgelagerten Netzbetreibern stetig in engem Kontakt.  

Aufgrund der sehr dynamischen Situation ist eine gesicherte Aussage über die Zukunft zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. In jedem Fall sind Haushalte und Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Ganz klar ist: Die Versorgungssicherheit hat für SachsenEnergie jederzeit oberste Priorität. Im Sinne einer verantwortungsvollen Krisenvorsorge bereiten sich SachsenEnergie und SachsenNetze vorsorglich und intensiv auf ein weiteres Vorgehen im Krisenfall vor.  

Weitere Informationen zur aktuellen Lage der Gasversorgung in Deutschland veröffentlicht die Bundesnetzagentur derzeit regelmäßig auf ihrer Website:

Ak­tu­el­le La­ge der Gas­ver­sor­gung (www.bundesnetzagentur.de)
Hat SachsenEnergie eigene Gasspeicher?

Nein, SachsenEnergie hat keine eigenen Gasspeicher.

Bezieht SachsenEnergie Gas aus Russland und ist von Lieferungen abhängig?

Unsere Haupterdgaslieferanten sind große deutsche und europäische Energie- und Gasversorgungsunternehmen, mit denen langjährige und vertrauensvolle Lieferbeziehungen bestehen. SachsenEnergie hat keine direkten Lieferbeziehungen mit der Russischen Föderation. Dennoch beziehen wir auch russische Gasimporte über unsere Vorlieferanten. Wir arbeiten intensiv an der Minderung der russischen Lieferanteile und ihrem Ersatz durch Lieferungen über die Niederlande, Polen und die deutsche Nordseeküste (LNG-Terminal Wilhelmshaven).

Wann tritt die Alarmstufe des Notfallplans Gas ein?

Die Alarmstufe wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz per Pressemitteilung bekannt gegeben. Sie tritt ein, wenn laut Notfallplan Gas „eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.“ Diese Meldung hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz am 23. Juni 2022 veröffentlicht.

Was bedeutet die Ausrufung der Alarmstufe des Notfallplans Gas?

Für Sie als Verbraucher/in ändert sich allein mit der Ausrufung der Alarmstufe durch das Bundeswirtschaftsministerium erst einmal nichts. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist weiter gewährleistet. Aber die Lage muss sehr genau beobachtet werden. Mit der jetzt ausgerufenen Alarmstufe wird verstärkt daran gearbeitet, dass der Verbrauch aus Vorsorgegründen reduziert wird.

Entwicklung der Gas- und Strompreise Welche Alternativen zu russischem Gas gibt es, wie schnell können diese genutzt werden? Wie stellt sich SachsenEnergie darauf ein?

Aktuell kommt auch verstärkt Flüssigerdgas via Großtanker aus den USA nach Europa und die USA haben eine Erhöhung der langfristigen Lieferungen zugesagt. Die derzeit größten LNG-Anbieter sind Katar, Australien und auch die USA. Insbesondere dort sind viele Produzenten in der Lage, ihre Angebotsmenge kurzfristig auszuweiten, um auf eine erhöhte Nachfrage zu reagieren.

Mittelfristig werden der massive Ausbau Erneuerbarer Energien, eine diversere Lieferstruktur für alle Energieimporte und der Hochlauf von Wasserstoff entscheidend für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Deutschland sein. Dabei müssen wir unabhängig von fossilen Energieträgern werden.

SachsenEnergie plant dafür, den Ausbau des Anteils eigener Erzeugung aus Wind und Photovoltaik an der Stromlieferung für Haushaltskunden im eigenen Netzgebiet zu beschleunigen. Auch bei hohem Erneuerbare Energien-Anteil an der Stromerzeugung treten lange Zeiträume mit hohem Restbedarf an Strom auf, der mehrheitlich aus konventionellen Quellen gedeckt werden muss. Zeiten erheblicher Strom-Überproduktion sind zu bewältigen und können für Wasserstoff-Erzeugung genutzt werden.

Außerdem arbeiten wir an einem nachhaltigen Versorgungskonzept, welches auf ein Bündel an Maßnahmen und Projekten setzt, um die künftige Energiebeschaffung unter dem Aspekt des Umweltschutzes sowie unter dem Einfluss politischer Konflikte und sonstiger Krisen variabler und sicher zu gestalten.

Wie werden sich für mich als Kunden die Strom- und Gaspreise 2022 entwickeln?

Experten rechnen mittel- und längerfristig nicht mit einer Entspannung bei den Energiepreisen. Sie gehen davon aus, dass die Lieferbeziehungen mit Russland nachhaltig gestört sind und auf absehbare Zeit nicht mit einer Wiederherstellung früherer Verhältnisse zu rechnen ist.

Die Bundesregierung hat daher verschiedene Maßnahmen beschlossen, um die Gasversorgung in Deutschland aufrechtzuerhalten. Derzeit gibt es Gesetzesentwürfe für verschiedene Umlagen. Zum einen betrifft das Kosten, die den Gasimporteuren entstehen, weil sie ausgefallene Liefermengen russischen Erdgases erneut beschaffen müssen. Zudem sollen die Mehrkosten aus der gesetzlich vorgeschriebenen Befüllung inländischer Gasspeicheranlagen ebenfalls über eine Umlage weitergegeben werden. Die Höhe der Gasbeschaffungsumlage beträgt zunächst 2,419 Cent pro Kilowattstunde netto. Die konkrete Höhe der anderen Umlagen ist derzeit noch nicht bekannt.

Ziel der Umlagen ist es, die deutschlandweit betriebsnotwendigen Marktmechanismen und Lieferketten so lange wie möglich aufrechtzuerhalten sowie Insolvenzen von systemkritischen Gasvorlieferanten und daraus folgende Dominoeffekte in der Lieferkette der Energiewirtschaft zu verhindern.

SachsenEnergie legt, wie vom Gesetzgeber vorgegeben, die Umlagen auf die Kunden um. Verbraucher werden zeitnah über Preisanpassungen informiert. Die Mehrkosten werden in der Jahresrechnung im bestehenden Turnus berücksichtigt.

Durch die verminderten Importe aus Russland ist Gas am Markt sprunghaft signifikant teurer geworden. Kommen Gashändler und Energieunternehmen deswegen in eine finanzielle Schieflage oder drohen gar Insolvenzen, entsteht ein Dominoeffekt und der gesamte Energiemarkt entlang der Lieferkette bis hin zum Endverbraucher wird ernsthaft gestört. Um das zu vermeiden, bereitet die Bundespolitik derzeit – unter schwierigen Rahmenbedingungen und zeitlicher Befristung – die Aktivierung der Umlagen (nach § 26 EnSiG und §35e EnWG) vor.

Unabhängig von den vom Bund beschlossenen Umlagen werden auch wir gezwungen sein, ab Herbst 2022 schrittweise Preisanpassungen vorzunehmen, um unsere in letzter Zeit extrem anziehenden Einkaufspreise dem Weltmarkt anzugleichen. Dank der Fusion von DREWAG und ENSO zum größten Kommunalversorger Ostdeutschlands und unserer langfristigen Beschaffungsstrategie können wir den enormen Herausforderungen, Marktverwerfungen und den stark ansteigenden Energiepreisen zwar besser begegnen und diese vergleichsweise lange abfedern – aber nicht komplett und auch nicht dauerhaft. Deswegen werden Preisanpassungen ab Herbst notwendig sein.

Können Sie als Versorger in der Alarmstufe einfach die Preise erhöhen?

Preisänderungen sind unabhängig von der Ausrufung der Alarmstufe nach den vertraglich vereinbarten Bedingungen und den gesetzlichen Vorgaben grundsätzlich möglich.

Wissenswertes zur Fernwärme Wie wird die Fernwärme bei SachsenEnergie produziert?

Die Dresdner Fernwärme wird überwiegend im Heizkraftwerk Nossener Brücke mit Gas produziert, teilweise auch im Kraftwerk Nord und im Kraftwerk Reick. Drei Gasturbinen und eine Dampfturbine erzeugen in der Anlage an der Nossener Brücke Strom. Die dabei entstehende Wärme wird nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung als Fernwärme genutzt. Dadurch ist die Fernwärme eine umweltschonende Art der Versorgung, denn sie spart große Mengen an CO2-Emissionen und Feinstaub ein. Die Gasturbinen können vorübergehend auch mit leichtem Heizöl als Brennstoff betrieben werden.

Wie viele Haushalte/Wohnungen versorgt die SachsenEnergie mit Fernwärme?

In Dresden versorgt SachsenEnergie rund 3.500 Geschäftspartner an circa 7.900 Anschlüssen mit Fernwärme. Im dezentralen Wärmenetz, dessen Leitungen selten länger als ein Kilometer sind und das auch als Nahwärme- beziehungsweise Inselnetz bezeichnet wird, gibt es rund 800 Anschlüsse. Meist sind unsere Vertragspartner die Wohnungsgesellschaften. In der Region außerhalb Dresdens versorgen wir mit Nahwärme rund 360 Anschlüsse.  

Dürfen die Dresdner Kraftwerke weiterhin mit Gas arbeiten? Gibt es Alternativen für die Wärmeproduktion?

Ja, die Dresdner Kraftwerke dürfen weiterhin mit Gas arbeiten. Aber auch sie werden gegebenenfalls vom Gasnetzbetreiber Ontras und/oder von der Bundesnetzagentur aufgefordert, ihren Beitrag zur Einsparung von Gas zu leisten. Die Alternative zur Wärmeproduktion zum Beispiel mit Leichtöl ist begrenzt und bestenfalls über einen kurzen Zeitraum nutzbar.

Wie setzt sich der Preis für Fernwärme bei SachsenEnergie zusammen?

Unsere Fernwärmeverträge und Preismodelle richten sich nach der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme. Fernwärme entsteht bei der Stromerzeugung aus Gas im Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung. Damit ist der aktuelle Marktpreis für Gas für die Berechnung des Fernwärmepreises maßgebend.

Detaillierte Informationen zur Berechnung des Fernwärmepreises finden Sie auf der Webseite unserer Marke DREWAG unter folgendem Link:

Dresdner Fernwärme (www.drewag.de)
Gibt es aufgrund der aktuellen Lage Preisanpassungen?

Da die Dresdner Fernwärme aus Gas produziert wird, spielt der Gaspreis für die Entwicklung des Fernwärmepreises eine ausschlaggebende Rolle. SachsenEnergie schließt die Fernwärmeverträge überwiegend mit der Wohnungswirtschaft ab. Aufgrund der angespannten Preissituation führen wir bereits Gespräche mit unseren Kunden und machen Sie auf die aktuelle Lage aufmerksam. So können diese rechtzeitig ihre Mieter sensibilisieren.  

Die SachsenEnergie rät allen Vertragspartnern (Wohnungsunternehmen, Hausbesitzer), sich zum Beispiel über eine Mail an waermevertrieb@drewag.de mit den zuständigen Kollegen im Service in Verbindung zu setzen. Benötigt werden folgende Informationen:

  • Vertragskonto bzw.  Straßenname und Hausnummer
  • Angaben zum aktuellen Abschlag und zum gewünschten neuen Abschlag  
  • gewünschtes Datum der Umstellung

Mieter sollten sich zur Erhöhung der Nebenkosten-/Betriebskostenpauschale an ihren Vermieter/Eigentümer wenden. 

Welche Möglichkeiten gibt es, um als Vertragskunde den Fernwärmeverbrauch zu optimieren?

Vertragskunden, das heißt Vermieter und Eigentümer, die Vertragspartner für die Leistung Fernwärme sind, können ihren Versorger, also auch die SachsenEnergie, auffordern, einmal pro Jahr die vertraglich vereinbarte Wärmeleistung um bis zu 50 Prozent anzupassen. Von der Wärmeleistung hängt wiederum der Grund- bzw. Leistungspreis ab. Dabei sollten die Kunden darauf achten, dass trotz reduzierter Wärmeleistung die Räume auch in den kühleren Monaten ausreichend warm werden. Anfragen zu einer Prüfung bzw. Anpassung der Wärmeleistung bearbeitet die SachsenEnergie über die E-Mail-Adresse waermevertrieb@drewag.de. Zusätzlich sollte der Eigentümer in regelmäßigen Abständen die Einstellparameter am Regler der Fernwärme-Station im Haus überprüfen oder diese Überprüfung über die DREWAG Servicestation organisieren. Spielraum gibt es zum Beispiel bei Parametern wie Heizkennlinie, Fußpunkt, Krümmung, Nachtabsenkung oder Hauswartfunktion. Möglichst tiefe Rücklauftemperaturen nutzen die wertvolle Energie maximal aus.

Welche Möglichkeiten hat der Nutzer, um seinen Wärmeverbrauch energiesparend zu optimieren?

Es hilft oft schon, regelmäßig altbewährte Tipps wie Stoßlüften oder Vermeidung von Wärmebrücken zu beherzigen. Auf folgender Seite haben wir für Sie hilfreiche Energiespartipps zur Verfügung gestellt:

Energiespartipps für Ihr Zuhause
Handlungsempfehlungen für unsere Kunden Was kann ich jetzt tun?

Jede Kilowattstunde Gas, die wir im Sommer einsparen, trägt dazu bei, dass mehr Gas eingespeichert werden kann und wir dadurch besser durch den nächsten Winter kommen. Daher sollte jeder Gasverbraucher so viel Energie wie möglich einsparen. Energie sparen heißt, die Nachfrage zu reduzieren. Dazu gehören kleine Dinge im Alltag wie das Senken der Raumtemperatur, die Nichtbeheizung einzelner Zimmer oder die Häufigkeit bzw. Dauer des Duschens.

Noch mehr und vor allem nachhaltig Energie sparen können Hausbesitzer durch eine energetische Gebäudesanierung, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu erhöhen. Ein Beitrag kann auch sein, sich eine eigene Photovoltaikanlage auf das Dach setzen zu lassen.

Insbesondere im kommenden Winter sollten Haushalte noch stärker auf ihr Heizverhalten achten. Als Faustformel gilt: Durch 1 °C weniger Raumtemperatur lässt sich der Gasverbrauch um 6 % reduzieren. 18° C können durchaus für die Temperatur im Wohnbereich ausreichen. Wer noch keine elektronischen Thermostatventile hat, sollte überlegen, sich welche einzubauen. Diese Ventile regeln die Temperatur besonders genau und sind auch programmierbar.

Wir als regionaler Versorger unterstützen die kürzlich gestartete Bundeskampagne zum Energie sparen ausdrücklich. Aktuell ist es enorm wichtig, dass wir alle verantwortungsvoll mit den vorhandenen Energieressourcen umgehen.

Unsere Energiespartipps für Ihr Zuhause Energiespartipps des BDEW (www.ganz-einfach-energiesparen.de)
Wie kann ich meinen Abschlag anpassen?

Nutzen Sie dafür ganz einfach und bequem unseren Onlineservice. Loggen Sie sich dafür im Onlineservice unter www.enso.de/login bzw. www.drewag.de/login ein. Direkt auf der Startseite im eingeloggten Bereich können Sie unter Mein Abschlag mit dem Klick auf den Button Abschlag ändern/anzeigen Ihren Abschlag erhöhen.

Wie kann ich meinen aktuellen Abschlag berechnen?

So berechnen Sie Ihren Abschlag als ENSO-Kunde:

Multiplizieren Sie Ihren aktuellen Verbrauchspreis (in € pro kWh) mit Ihrem Jahresverbrauch (in kWh). Addieren Sie dann den Grundpreis (in € pro Jahr) und teilen Sie das Ergebnis durch 12 (Monate). Runden Sie den Betrag auf einen vollen €-Betrag auf.

Die Formel auf einen Blick:

(Jahresverbrauch in kWh x Verbrauchspreis € pro kWh + Grundpreis in € pro Jahr) : 12 = monatlicher Abschlag

Ist der errechnete Abschlag höher als Ihr bisheriger Abschlag, empfehlen wir Ihnen den Abschlag anzupassen.

Beispielrechnung in der Grundversorgung ENSO.Erdgas.Basis bei einem Jahresverbrauch von 17.000 kWh:

(17.000 kWh x 0,138 € pro kWh + 207,06 € pro Jahr) : 12 = 212,76 € (gerundet 213 €)

Gut zu wissen:    Umrechnung des Verbrauchspreises von Cent pro kWh in € pro kWh
                                ➥ 13,80 Cent pro kWh sind 0,138 € pro kWh

Alle angegebenen Preise sind Bruttopreise.

So berechnen Sie ihren Abschlag als DREWAG-Kunde:

Multiplizieren Sie Ihren aktuellen Verbrauchspreis (in € pro kWh) mit Ihrem Jahresverbrauch (in kWh) und teilen Sie das Ergebnis durch 12 (Monate). Addieren Sie dann den Grundpreis (in € pro Monat). Runden Sie den Betrag auf einen vollen €-Betrag auf.

Die Formel auf einen Blick:

(Jahresverbrauch in kWh x Verbrauchspreis € pro kWh) : 12 + Grundpreis in € pro Monat = monatlicher Abschlag

Ist der errechnete Abschlag höher als Ihr bisheriger Abschlag, empfehlen wir Ihnen den Abschlag anzupassen.

Beispielrechnung für die Allgemeinen Preise der Grundversorgung Heizgas bei einem Jahresverbrauch von 17.000 kWh:
(17.000 kWh x 0,1427 € pro kWh) : 12 + 14,88 € pro Monat = 217,04 € (gerundet 217 €)

Gut zu wissen:    Umrechnung des Verbrauchspreises von Cent pro kWh in € pro kWh
                                ➥ 14,27 Cent pro kWh sind 0,1427 € pro kWh

Alle angegebenen Preise sind Bruttopreise.

Was kann ich tun, wenn ich in Zahlungsschwierigkeiten komme?

Wenn Sie einen Abschlag für Strom oder Erdgas bzw. die Energierechnung nicht zahlen können, dann helfen wir Ihnen. Alle Informationen dazu finden Sie unter folgenden Links:

Zahlunghilfe auf www.enso.de Zahlungshilfe auf www.drewag.de
Welche Produkte bietet die SachsenEnergie an, um auf dem eigenen Grundstück mehr Energieautarkie zu erreichen?

Mit Dresdner.Energie.Komplett.Solar bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, eigenen Strom zu gewinnen und diesen zu speichern. Unter www.drewag.de/solar finden Sie weitere Informationen.

Mit ENSO.Gebäude.Solar bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, eigenen Strom zu gewinnen und diesen zu speichern. Unter www.enso.de/solar finden Sie weitere Informationen.

SachsenEnergie AG - Friedrich-List-Platz 2 - 01069 Dresden
So erreichen Sie uns Service-Telefon

0800 6686868
(kostenfreie Rufnummer)
Montag - Freitag: 07:00 - 19:00 Uhr
Samstag: 08:00 - 14:00 Uhr

Internet & Telefonie

0800 5075100
Montag - Freitag: 07:00 - 19:00 Uhr

Entstördienst (24/7)

Gas: 0351 50178880
Strom: 0351 50178881
Internet & Telefonie: 0800 5075100

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