Mit dem Bau eines neuen Versorgungssystems für die Industriestandorte im Dresdner Norden sorgen wir für eine zuverlässige und zukunftssichere Wasserversorgung der Landeshauptstadt.
Barrierefreiheit ist uns wichtig. Hier ist in Kürze eine Volltextalternative zum Video zu finden.
11.12.2025
Für mehr Versorgungssicherheit in Dresden bauen wir im Wasserwerk Hosterwitz eine zweite Ableitung. Diese transportiert das Trinkwasser aus dem Werk ins Netz. Auf einem kleinen Abschnitt verwenden wir dafür ein spezielles Verfahren.
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02.12.2025
Die Querspange ist eine von vier Leitungssträngen, die im Zusammenhang mit dem Industriewassersystem neu gebaut werden. Was beim dritten Bauabschnitt der Querspange so speziell ist, erklärt Michel Brunsch im Video.
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26.11.2025
Ein Teil der Heideleitung verläuft durch dem Prießnitzgrund. Ein besonders herausfordernder Abschnitt. Was daran so besonders ist, erklärt uns Michel Brunsch – Projektleiter bei SachsenEnergie – im Video.
Vorspann + Musik: Wasserwirtschaft – Das Bautagebuch
Bild: Alexandra Schröder steht im Grünen.
AS: Wir sind heute einmal wieder in der Heide, denn hier startet demnächst der Bau des zweiten Abschnitts der Heideleitung. Was genau das bedeutet und wie das funktioniert, das fragen wir jetzt mal nach. Komm mit.
Bildschnitt: Alexandra Schröder und Gast von hinten, gehend durch den Wald.
AS: Wo entlang genau verläuft denn der zweite Bauabschnitt?
Bildschnitt: Alexandra Schröder und Gast von vorn.
Bildunterschrift: David Falkenberg, Abteilungsleiter Projektmanagement Wasser/Gas
DF: Der beginnt am Diebsteig, dort, wo wir mit dem Los 1 aufgehört haben – was wir schon fertig gebaut haben. Geht dann den Hang runter, quert die Prießnitz und geht auf der anderen Seite wieder hoch, Steilhang. Läuft dann bis zur Trasse der Deutschen Bahn, dann parallel mit der Trasse der Deutschen Bahn Richtung Manfred-von-Ardenne-Ring und geht im Manfred-von-Ardenne-Ring bis zur Königsbrücker Straße.
Bildschnitt: Grafische Übersicht der Strecke.
AS: Der Bauabschnitt ist 1,4 km lang. Welche baulichen Herausforderungen bringt denn dieser zweite Abschnitt mit sich?
DF: Dass wir nicht bloß im Wald bauen – was sozusagen geschütztes Gebiet ist –, sondern den Hang zur Prießnitz jetzt runter müssen und auf der anderen Seite den Steilhang wieder hoch. Und natürlich auch die Querung der Prießnitz. An sich müssen wir noch die Deutsche Bahn queren, um dann wieder an der Königsbrücker Straße anzukommen.
Bildschnitt: Foto Prießnitzgrund.
Bildschnitt: Video Bahntrasse.
Bildschnitt: Alexandra Schröder und Heiko Müller im Gespräch.
Bildunterschrift: Heiko Müller, Abteilung Staatsforstbetrieb
AS: Was ist in diesem Bereich der Heide besonders?
HM: Wir haben hier vom Gelände her einen sehr anspruchsvollen Abschnitt durch die Steilhänge, die zur Prießnitz gehen. Da spielt natürlich der Erosionsschutz eine ganz große Rolle. Den bekommen wir dauerhaft hin, sodass es auf der Leitungstrasse keine Erosion gibt. Wir haben hier sehr sandige Böden, die also sehr empfindlich sind gegen Ausspülung. Und so haben wir eine Trasse, die auch nicht nur gerade geht, sondern auch mal einen Knick macht.
Bildschnitt: Footage Wald, sandige Wege.
Bildschnitt: Beide wieder im Interview.
Bildschnitt: Alexandra Schröder und David Falkenberg im Gespräch.
AS: Was tun wir während der Baumaßnahme noch für den Naturschutz?
DF: Wir haben in dem Sinne erhöhte Anforderungen an den Umgang mit Mineralölen und anderen wassergefährdenden Stoffen und haben deshalb noch eine externe ökologische Baubewachung beauftragt.
Bildschnitt: Interviewsituation mit Heiko Müller.
HM: Dann soll der Gelände-Eingriff natürlich möglichst gering sein – den man hat in den Waldboden – und möglichst wenig Bäume natürlich gefällt werden. Dann spielt natürlich auch noch Naturschutz eine Rolle. Wir sind hier in dem Gebiet, wo wir insbesondere Reptilien haben. Da wird also das Baufeld mit so einem Reptilienzaun umgeben.
Bildschnitt: Alexandra Schröder und David Falkenberg im Laufen.
AS: Wie lange genau geht denn der Bauabschnitt und mit welchen Einschränkungen ist zu rechnen?
DF: Wir werden jetzt beginnen mit dem Bau und der Bau soll bis 2026 gehen.
Bildschnitt: Blick auf Großbaustelle Dresden-Nord, Chipindustrie.
Bildschnitt: Beide wieder im Interview.
Das ist auch das Ziel, damit dann Wasser für die Chipindustrie fließen könnte. Einschränkungen wird’s natürlich auf den Waldwegen geben in dem Moment, wo gebaut wird. Da haben wir aber alles kenntlich zu machen und auch die Leute und Wanderer großzügig umzuleiten.
08.07.2025
Der erste Abschnitt der Heideleitung ist fertiggestellt und weiter geht es. Wo genau die Trasse des zweiten Abschnitts verläuft und was damit alles verbunden ist, erklären uns David Falkenberg von SachsenEnergie und Heiko Müller vom Staatsforst im Video.
Es werden 80 Sekunden lang der Bau einer Filterhalle unter Tag/Nacht- und Herbst-/Winterwetterbedingungen gezeigt
Ab etwa der 50. Sekunde ist der Bau der Stützen für die Innenwände zu sehen.
01.07.2025
Der Grundstein wurde gelegt, die Kameras zur Dokumentation installiert – jetzt ist es an der Zeit zu schauen, welche Entwicklung die Baustelle der Flusswasserfilterhalle im Wasserwerk Hosterwitz gemacht hat.
Vorspann: Wasserwirtschaft – Das Bautagebuch
Titelkarte: Wasserwerk Hosterwitz – Neubau Flusswasserfilterhalle
[Musik]
Bild: Alexandra Schröder steht vor der Halle des Wasserwerks, im Hintergrund das Gelände.
AS: Wir sind heute im Wasserwerk Hosterwitz, denn hier findet die Grundsteinlegung für die neue Flusswasserfilterhalle statt. Und was eine Flusswasserfilterhalle genau ist, das schauen wir uns jetzt einmal an.
Bild: Alexandra Schröder mit Gesprächspartnerin Eva Gerber vor einer Baugrube mit Betonguss.
AS: Eva, was genau ist denn eine Flusswasserfilterhalle und wie funktioniert diese?
Bildunterschrift: Eva Gerber, Projektleiterin
EG: Die Flusswasserfilterhalle ist ein Teil unserer Voraufbereitung im Wasserwerk Hosterwitz. Wir bereiten hier hauptsächlich Elbwasser auf. Dazu wird im Elbwasser ein sogenanntes Flockungsmittel zugegeben, wodurch sich die Trübstoffe, die sich in der Elbe befinden, zu größeren Flocken zusammenfinden, damit wir sie besser aus dem Wasser entfernen können.
Bildschnitt: Luftbilder des Wasserwerks, Sedimentationsbecken.
EG (aus dem Off): Ein Großteil der Flocken, die groß und schwer sind, wird bereits in unseren Sedimentationsbecken entfernt. Die kleinen, feinen Flocken sollen dann durch unsere Flusswasserfilter zurückgehalten werden.
Bild: Beide von hinten, gehend durch die Anlage. Ton aus dem Off.
AS: Wie genau sehen denn diese Flusswasserfilter in dieser Halle aus?
EG: Die Flusswasserfilter kann man sich vorstellen wie einen großen Betontrog, der ungefähr 15 x 4 Meter in der Fläche hat und 6 Meter hoch ist. In diesen Filtern befindet sich ein Filtermaterial, das aus Sand und Hydroantrazit besteht.
Bild: Beide wieder frontal im Interview.
EG: Das Wasser wird von oben auf die Filter gegeben und beim Durchströmen dieser Sandschichten bleiben die kleinen, feinen Trübstoffteilchen hängen, sodass man im Nachgang ein gereinigtes Wasser hat.
Bild: Vorstand Dr. Brinkmann und Alexandra im Interview, halbtotal.
AS: Herr Dr. Brinkmann, wir haben in Hosterwitz bereits eine Filterhalle. Warum bauen wir eine zweite?
FB: Um die Kapazität zu erweitern. Wir erweitern hier um 31.000 Kubikmeter am Tag, und das geht nicht mehr mit der Bestandsfilterhalle. Insofern gibt es hier einen Zwilling, um diese Erweiterung abzufahren.
Bildschnitt: Gelände mit Baustelle und bestehender Filterhalle.
AS: Wie lange genau dauert denn das Bauvorhaben hier?
EG: Im September 2024 haben wir angefangen, die Baugrube auszuheben. Jetzt sind wir gerade bei der Bodenplatte, die wir hier errichten, und wollen Mitte 2026 mit dem Gebäude an sich fertig werden. Parallel dazu beginnen dann die Ausrüstarbeiten, sodass wir die Halle ab Mitte 2027 in Betrieb nehmen können.
Bild: Eröffnungsfeier, Veranstaltungszelt auf dem Gelände, Frank Brinkmann beim Ankommen, Eva Gerber an der Baugrube.
AS: Kommt es zur Einschränkung in der Trinkwasserversorgung?
EG: Nein, kommt es nicht. Da wir verschiedene Wasserwerke in Dresden haben, können die Zeiten, in denen das Wasserwerk hier für die Anbindung der neuen Filterhalle außer Betrieb genommen werden muss, durch die anderen Wasserwerke kompensiert werden. Die Bevölkerung wird davon nichts mitbekommen.
Bild: Grundstein im Close-up, tatsächliche Grundsteinlegung mit Beteiligten.
AS: Gibt es denn bei der neuen Halle irgendwelche Besonderheiten im Vergleich zur alten?
Bildschnitt: Neue Filterhalle als 3D-Modell.
EG: Prinzipiell bauen wir die Halle ähnlich der alten Halle auf. Es gibt zusätzliche Behälter unten drunter – das ist in der alten Halle nicht der Fall. Und wir wollen eine PV-Anlage auf der Halle errichten, um einen Teil unserer Stromversorgung sicherzustellen.
Bild: Alexandra Schröder frontal vor dem Wasserwerk Hosterwitz (Erlweinbau).
AS: Mit der neuen Flusswasserfilterhalle leisten wir also einen wichtigen Beitrag für die Wasserversorgung von Dresden. Für weitere spannende Projekte und Informationen schaut gern regelmäßig vorbei.
Abspann: [Musik]
21.03.2025
Warum wir in Hosterwitz eine neue Flusswasserfilterhalle bauen, was die kann und wie eine solche Filterhalle funktioniert – und vor allem, welchen Part die regionale Wertschöpfung dabei einnimmt – erklären wir Ihnen im Video.
Vorspann: Wasserwirtschaft – Das Bautagebuch
Moderatorin (Alexandra Schröder, auf dem Gelände des Wasserwerks Hosterwitz, im Hintergrund Anlagen, im Vordergrund Wiese): Wir sind heute im Wasserwerk Hosterwitz – und hinter mir ist baustellentechnisch schon echt viel los.
Bildschwenk über das Gelände (ohne Moderatorin): Eine der vielen Maßnahmen hier ist der Bau einer neuen Flusswasserfilterhalle.
Bildschwenk auf Wiese mit Graben: Und um deren Baufortschritt zu dokumentieren, installieren wir heute eine Zeitrafferkamera.
Moderatorin im Gespräch mit Marcel Klözig (Centrefilms), vor einem Gebäude:
AS: Und wie funktionieren diese Kameras eigentlich – die Zeitraffer?
MK: Die Kameras nehmen alle zehn Minuten ein Bild auf. Und über den gesamten Verlauf der Bauzeit können wir dann in kurzer Zeit sehen, was alles auf der Baustelle passiert ist und wie sich der Fortschritt entwickelt hat.
Schnittbild: Marcel Klözig fährt im Hubsteiger aufs Dach, Kamera wird installiert.
AS (aus dem Off): Und wie eine Flusswasserfilterhalle funktioniert, erkläre ich euch in einem anderen Video.
[Musik]
27.02.2025
Um den Fortschritt zu dokumentieren und Entwicklungen in faszinierenden Bildern festzuhalten, haben wir ein paar spannende Hilfsmittel herangezogen. Verfolgen Sie gemeinsam mit uns die aufregende Zeit.
Vorspann:
Animierter Vorspann der Serie „Wasserwirtschaft – Das Bautagebuch“
Einblendung: Baustart Heideleitung
Moderatorin (Alexandra Schröder, Corporate Communication, vor einem Bagger): Wir sind in der Dresdner Heide, in der Nähe der Fischhausstraße.
Hier haben wir Mitte Juni mit dem Bau der sogenannten Heideleitung begonnen. Und das schauen wir uns jetzt einmal genauer an.
Moderatorin im Gespräch mit erstem Gesprächspartner (vor grüner Vegetation):
AS: Welche Aufgabe hat denn zukünftig dieses Rohrleitungssystem?
Gesprächspartner: Das Rohrleitungssystem wird zur Unterstützung des Dresdner Nordraums genutzt – hauptsächlich für die sich ansiedelnde oder erweiternde Chipindustrie.
Moderatorin im Gespräch mit Katja Genauck, Fachplanerin:
AS: Welche weiteren Herausforderungen bringt diese Baumaßnahme mit sich?
KG: Die Schneisen haben nur eine Breite von ca. 5 Metern. Das bedeutet: beengte Bauverhältnisse. Deshalb setzen wir hier die sogenannte Vorkopfbauweise ein. Das heißt: Baumaßnahme, Graben, Trassierung und Bagger sind in einer Linie – der Bagger kann noch nicht an der Baustelle vorbeifahren. Das dauert meistens etwas länger.
AS: Wir befinden uns ja mitten in der Heide. Was genau tut ihr denn für den Naturschutz rund um die Baustelle?
KG: Die Trassenplanung sieht vor, dass wir hauptsächlich in den vorhandenen Schneisen verlegen. Zusätzlich werden die Bestandsbäume an den Seiten mit Baumschutz ausgestattet.
AS: Gibt es durch diese Baumaßnahme Einschränkungen – zum Beispiel für Fußgänger oder Radfahrer?
KG: Natürlich. Es gibt Einschränkungen auf den Schneisen für Wanderer und Radfahrer. Die Baustelle ist von vorne bis hinten abgesperrt.
AS: Wie lange dauert denn dieses Bauvorhaben?
KG: Das Bauvorhaben „Heideleitung Los 1“ wird bis März 2025 abgeschlossen sein.
AS: Wird es danach weitere Baumaßnahmen in der Heide geben?
Michel Brunsch, Projektsteuerer: Das ist richtig. Wir starten hier mit Los 1 und würden nach dessen Abschluss mit Los 2 weitermachen – Richtung Ardenne-Ring.
AS (frontal zur Kamera): Und für mehr Infos schaut einfach regelmäßig rein!
08.10.2024
Mit dem steigenden Wasserbedarf der Industrie im Dresdner Norden wird ein neues Leitungssystem notwendig. Warum die Bagger in der Heide rollen und was wir zum Schutz der Umwelt dort tun, erklären wir im Video.
Um die Landeshauptstadt Dresden langfristig sicher mit Wasser zu versorgen, bauen wir das Wasserwerk Hosterwitz aus. Schritt für Schritt wird die Kapazität erhöht.
Was vom Elberadweg ins Auge springt, ist die Erweiterung der Rohrgitterkaskaden vor der linken Reinwasserfilterhalle.
Die Reihen von grauen Stahlzylindern sorgen mittels Gasaustausch für Frische im Trinkwasser.
Zu den ursprünglich 18 Edelstahl-Kaskaden sind 2024 sechs neue Zylinder hinzugekommen.
Dresdens Chipindustrie dürstet nach Prozesswasser. Die Elbe hat genug davon – und bekommt es am Ende wieder. Eine Reise an erstaunliche Orte, immer dem Wasser hinterher.
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