Was unterscheidet SachsenEnergie eigentlich von vielen anderen Versorgern, die auf dem Markt um Kundinnen und Kunden werben? Weshalb sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher ausgerechnet für das Unternehmen aus Dresden entscheiden? Vertriebschef Frank Arnold nennt gewichtige Gründe dafür.
Herr Dr. Arnold, mit welchen Argumenten würden Sie einen Freund am Abend in der Kneipe davon überzeugen, zu SachsenEnergie zu wechseln?
Dr. Frank Arnold: Ich würde ihm sagen, dass SachsenEnergie für Stabilität und Sicherheit steht. Und, dass er damit einem seriösen Anbieter sein Vertrauen schenkt, bei dem er sich langfristig in sehr guten Händen befindet. Der Vorteil an dieser Wahl für ihn liegt zudem darin, dass SachsenEnergie als kommunaler Versorger viel von dem Geld, welches das Unternehmen in der Region verdient, der Region auch wieder zurückgibt.
Fällt Ihnen dazu ein Beispiel ein?
Arnold: Die Beispiele sind sehr vielschichtig. Da gibt es zum einen den Bereich der Jugendförderung, ganz konkret das Sponsoring im Sport oder in der Kultur.
Aber noch viel entscheidender für das Wohl der Region: Noch nie haben wir so viel investiert wie 2026, bis zum Jahresende werden es über 900 Millionen Euro sein. Ein Großteil unseres Ergebnisses fließt in neue Infrastrukturprojekte, wie den dringend nötigen Ausbau des Stromnetzes, wovon die Region direkt und indirekt profitiert.
SachsenEnergie wirkt damit als Wohlstands- und Jobmotor für den Freistaat – durch die Arbeitsplätze, welche im Unternehmen selbst, aber auch in Handwerksbetrieben, in Ingenieurbüros und bei Zulieferern mittels Aufträgen geschaffen und erhalten werden.
SachsenEnergie hat sich 2024 entschieden, ihre Produkte in ganz Sachsen und darüber hinaus auf den Markt zu bringen. Wie schaffen Sie es, dort mit den oft deutlich größeren, überregionalen Wettbewerbern mitzuhalten?
Arnold: Grundsätzlich verfolgen wir immer zwei Ziele parallel: Wir möchten unsere treuen Kunden gern halten und neue Kunden dazugewinnen. Seit Marktstart im Jahr 2024 ist es uns gelungen, einen soliden Kundenstamm in fünfstelliger Höhe aufzubauen.
Unsere Angebote sind so gestrickt, dass sie die Kundinnen und Kunden gerade in den neuen Gebieten davon überzeugen, sich längerfristig an uns zu binden. Dabei wird deutlich, dass unsere regionale DNA mit klarer Positionierung, attraktiven Angeboten, regionalem Engagement und Vorteilen für Kunden mit mehreren SachsenEnergie-Produkten gleichermaßen die Verbraucherinnen und Verbraucher sowohl in Dippoldiswalde oder Demitz-Thumitz als auch in Oelsnitz oder Oschatz überzeugt.
Was bedeutet das konkret?
Arnold: Da brauchen wir nur ins Frühjahr zurückzuschauen. Wir sind selten der billigste Anbieter, aber dafür bieten wir verlässlich stabile und faire Preise. Auch in Krisenzeiten wie nach der Schließung der Straße von Hormus. Wir beschaffen Energie langfristig und vorausschauend, um kurzfristige Preissprünge am Großhandelsmarkt nicht unmittelbar und nicht vollständig weitergeben zu müssen.
Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Wir treiben den Glasfaserausbau gerade auf dem Land in den sogenannten grauen Flecken voran, die vorher von großen Telekom-Anbietern links liegen gelassen wurden, weil sie sich zunächst nur die Rosinen, also die hochprofitablen Gebiete herausgepickt haben.
Und wir sind vor allem nach dem Bau für die Einwohnerinnen und Einwohner noch da, wenn es Fragen oder Schwierigkeiten gibt. Wir sind vor Ort, bleiben vor Ort und sind persönlich ansprechbar. Es gibt kein langes Warten in einer anonymen Hotline. Zusammengefasst lässt sich sagen: Für uns ist nicht entscheidend, bei jedem Kampfpreis mitzugehen, sondern unser Leistungsversprechen langfristig gegenüber den Kundinnen und Kunden zu halten. Das zahlt sich aus, wie man aktuell sehr schön an den Bewertungen auf den Vergleichsportalen erkennen kann.
Der Glasfaserausbau durch SachsenEnergie ist aktuell überall im Straßenbild sichtbar. Weshalb ist Ihnen das so wichtig?
Arnold: Schnelles Internet ist genauso wie Strom, Wärme und Wasser mittlerweile ein fester Bestandteil der Daseinsfürsorge. Wir fühlen als kommunaler Versorger, als SachsenEnergie eine ganz besondere Verantwortung, diese im wahrsten Sinne des Wortes existenzielle Basis für ein gutes Leben auf den Dörfern und in den Städten sicherzustellen.
„Daseinsfürsorge“ – in diesem Wort steckt unser Auftrag schon sehr schön drin: Wir sorgen uns um die Menschen, lassen die Waschmaschine bei ihnen rotieren, beheizen ihre Wohnzimmer und schaffen mit Glasfaser die Voraussetzung dafür, dass man gleichzeitig ohne Qualitätsverluste im Homeoffice arbeiten kann, während andere Familienmitglieder Musik streamen oder online zocken.
Gibt es Überlegungen, das schon jetzt breite Produktportfolio von SachsenEnergie in der Zukunft noch zu erweitern?
Arnold: Ein Trend geht sicherlich in Richtung sogenannter Energie-Management-Systeme, die zum Beispiel eine Solaranlage mit einem Speicher, einer Wärmepumpe und einer Wallbox sowie Haushaltsgeräten verbinden. Ziel ist es letztlich, im Zusammenwirken dieser Komponenten das Energiemanagement eines Haushalts zu optimieren.
Im besten Fall lässt sich über einen dynamischen Stromtarif noch die Belieferung so kostengünstig wie möglich gestalten, indem man sich beim Einkauf auf niedrigpreisige Zeiten konzentriert. Das ist sowohl für Mieter in Wohnungen als auch für Eigentümer von Häusern ein attraktiver Ausblick.
Welche Herausforderungen sind damit verbunden, alle Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten?
Arnold: Unser erklärtes Ziel ist es, für die Kundinnen und Kunden unsere Produkte und Dienstleistungen künftig an einer Stelle übersichtlich zu bündeln. Wer seine Versorgung mit Energie, Wasser, Wärme oder schnellem Internet vertrauensvoll in unsere Hände legt, soll auch einen Komfortgewinn haben. Mit einer umfangreichen Systemumstellung haben wir dafür im Sommer eine wichtige Grundlage gelegt und erfolgreich über eine Million Kundenverträge in ein leistungsfähiges Kundensystem überführt.
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