Die fortschreitende Klimakrise erfordert entschlossene Maßnahmen, um Kohlenstoffemissionen zu reduzieren. Uns als Energieversorger kommt dabei eine tragende Rolle zu. Wir haben uns als Ziel gesetzt, möglichst bis 2035, spätestens aber bis 2045, klimaneutral zu sein.
Unseren Weg zur vollständigen Dekarbonisierung haben wir in einem Konzept zusammengestellt. Es ist unser zentraler Fahrplan in eine CO₂-freie Zukunft im gesamten Versorgungsgebiet und berücksichtigt dabei Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Das Konzept umfasst die Vermeidung von Emissionen, die bei der Erzeugung von Strom und Wärme in eigenen Kraftwerken, beim Ausgleich von Netzverlusten sowie im Fuhrpark der SachsenEnergie entstehen.
Die Bilanzierung der CO₂-Emissionen erfolgt nach dem international etablierten Greenhouse Gas Protocol.
Unser Konzept umfasst alle von uns beeinflussbaren CO₂-Emissionen, also die Emissionen, die gemäß Greenhouse Gas Protocol zu scope 1 und scope 2 gehören. Scope 1 sind direkte Emissionen, z. B. aus der Verbrennung von Erdgas in Heizkraftwerken. Zu scope 2 zählen indirekte Emissionen aus dem Bezug von Strom und Wärme.
| Energieerzeugung | |
| Fuhrpark | |
| Sonstige |
| Stromnetzverluste | |
| Wasserversorgung |
Der Schwerpunkt der Emissionen der SachsenEnergie liegt im scope 1 und hier insbesondere bei den Erzeugungsanlagen für die Strom- und Fernwärmeerzeugung in Dresden.
90 Prozent der zu vermeidenden Emissionen von SachsenEnergie entstehen in der sächsischen Landeshauptstadt. Somit umfasst der Plan für Dresden insbesondere die Ergrünung der Fernwärme durch die Nutzung von industrieller Abwärme und thermischer Abfallverwertung, den Einsatz von Großwärmepumpen und -speichern sowie von Elektrodenheizkesseln. Darüber hinaus sind der Einsatz von Wasserstoff und die Nutzung von Tiefengeothermie Teil unserer Überlegungen, um die CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Was sind Voraussetzungen, um eine Dekarbonisierung bis 2035 zu erreichen?
Eine vollständige Dekarbonisierung bis 2035 ist technisch möglich. Sie ist jedoch von zahlreichen weiteren Faktoren abhängig, die wir nicht alle beeinflussen können. Voraussetzungen, die wir als wesentlich betrachten, sind:
- Anschluss von Dresden an das Wasserstoff-Kernnetz im Jahr 2030 sowie Verfügbarkeit ausreichender H₂-Mengen insbesondere ab 2035
- Integration von Industrieabwärme und CO₂-neutralen Wärmequellen in das Dresdner Fernwärmesystem
- Beschleunigung der Genehmigungsverfahren
- Zeitliches Vorziehen von Investitionen in H₂-KWK-Anlagen verbunden mit erheblichen Sonderabschreibungen
- Bereitstellung von umfangreichen Förderungen zur Deckung der mit den Beschleunigungsmaßnahmen verbundenen Wirtschaftlichkeitslücken
Strom & Erdgas
Kundenservice
0800 6686868 (kostenfrei)
Montag - Freitag: 07:00 - 19:00 Uhr
Telefonisch bestellen
0800 5075700 (kostenfrei)
Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Uhr
Samstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Internet & Telefonie
0800 5075500 (kostenfrei)
Montag - Freitag: 07:00 - 19:00 Uhr
Erdgas: 0351 50178880
Strom: 0351 50178881
Internet & Telefonie: 0800 5075500
Fernwärme: 0351 50178884
Wasser : 0351 50178883