Erneuerbare Energien sind mehr als ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Sie sind ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen. Gemeinsam mit den Partnern Teut Energieprojekte und Terrawatt plant SachsenEnergie nördlich von Großenhain einen Windpark. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren für elf Anlagen. Diese können den Strombedarf von ca. 9 % der Firmen des EWI-Netzwerks (u. a. GGF, Kronospan, WACKER) decken.
7,2 Megawatt
17 Gigawattstunden
11
ca. 192.500 Megawattstunden
Vestas V172 oder vergleichbare Anlagen eines anderen Herstellers
Von der Planungsphase an arbeiten wir eng mit den Kommunen zusammen und setzen auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Denn wir wissen: Die Energiewende für die Menschen vor Ort geht nur mit den Menschen vor Ort.
Stadtrat Großenhain
Informationsveranstaltung im Palais Zabeltitz
Öffentliche Auslegung der Genehmigungsunterlagen
Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft: Ein führender Kommunalversorger, ein Windenergie-Experte mit über 30 Jahren Erfahrung und eine spezialisierte Planungsgesellschaft bündeln ihre Kompetenzen, um den Windpark Großenhain Nord zu realisieren. Mit vereinter Expertise bringen wir das Vorhaben effizient und zielgerichtet voran. Dazu haben wir eine Gesellschaft, die Windpark Großenhain Nord GmbH & Co. KG, gegründet.
Einreichung des Genehmigungsantrags für sechs Anlagen
Einreichung des Genehmigungsantrags für fünf weitere Anlagen
Landkreis Meißen prüft die Genehmigungsanträge
Bauvorbereitung und Bau
Inbetriebnahme
Vollständiger Rückbau der Anlagen
Ein neuer Windpark bringt nicht nur Geld in die Gemeindekassen – er kann auch für die Menschen in der Umgebung einen persönlichen finanziellen Vorteil bedeuten. Dafür müssen Kommune und Betreiber eine Vereinbarung treffen, die eine Beteiligung für Einwohnerinnen und Einwohner vorsieht. Verschiedene Modelle sind möglich. Welches im konkreten Fall infrage kommt, entscheidet sich, nachdem die Genehmigung vorliegt – je nach Wirtschaftlichkeit des Projekts und weiteren Rahmenbedingungen. Wichtig ist uns, dass das Modell zu den Wünschen der Menschen vor Ort passt. Deshalb freuen wir uns auf Ihre Impulse für mögliche Beteiligungsformen. Senden Sie uns gerne eine Nachricht an Windenergie@SachsenEnergie.de.
Eine Form der finanziellen Teilhabe ist das Crowdfunding (Schwarmfinanzierung). Bei diesem Beteiligungsmodell können Menschen vor Ort selbst in den Windpark investieren. Sie profitieren dabei von attraktiven Zinsen, einer langen Laufzeit und unterstützen den heimischen Klimaschutz.
Ein Beispiel aus dem Windpark Reinsdorf:
In Reinsdorf/Mülsen bei Zwickau errichtet SachsenEnergie gerade einen Windpark. 117 Personen aus dem Umkreis der Anlagen haben in den Windpark investiert und erhalten nun zehn Jahre lang attraktive Zinsen.
Für uns steht die langfristige Entwicklung der Regionen, in denen wir tätig sind, im Mittelpunkt. Deshalb bieten wir den Gemeinden im Umkreis faire Teilhabemodelle an.
Gesetzlich festgelegte Zahlungen an Kommunen
Gemeinden im Umkreis von 2,5 Kilometern werden am Erlös der Windenergieanlagen beteiligt. Sie erhalten für jede erzeugte Kilowattstunde Strom 0,3 Cent. Die Hälfte dieser Gelder muss in den räumlich unmittelbar betroffenen Ortsteilen eingesetzt werden. Mit diesen Erträgen können Gemeinden freiwillige Aufgaben finanzieren.
Für elf Anlagen kann Großenhain mit ca. 552.000 Euro jährlich* rechnen – 20 Jahre lang. Auf die Gemeinde Röderaue entfallen ca. 25.000 Euro pro Jahr*. Das Geld kann gezielt in lokale Projekte investiert werden.
*Prognose, abhängig vom tatsächlichen Ertrag
Gewerbesteuern
Wir haben vor Ort eine Betreibergesellschaft gegründet. So bleiben die Gewerbesteuereinnahmen in Großenhain.
Der Gesetzgeber stellt sicher, dass sich Windenergieanlagen gut in die Kulturlandschaft einfügen und Mensch und Natur nicht wesentlich beeinträchtigen. Daher wird der Bau von Windenergieanlagen erst nach einer umfassenden Prüfung genehmigt. Diese Genehmigung erfolgt gemäß dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Zu den wichtigsten Anforderungen des Verfahrens gehören:
Strom & Erdgas
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