Unser moderner Alltag läuft mit Strom. Zunehmend stammt dieser aus Erneuerbaren Energien – um das Klima zu schonen, unabhängiger von Importen zu werden und so unsere Versorgungssicherheit zu stärken. Vor diesem Hintergrund planen wir die Errichtung eines Windparks im Gebiet Sproitzer Niederhaide / Moholzer Forst. Aktuell befinden wir uns in der Phase der Vorplanung.
bis zu 12
7,2 Megawatt
180 bis 240 Gigawattstunden pro Jahr
Vestas V172 oder vergleichbare Anlagen eines anderen Herstellers
Der geplante Windpark bietet der Stadt Niesky und ihren Ortsteilen eine langfristige und verlässliche Einnahmequelle: Allein aus der gesetzlich geregelten Beteiligung können, je nach Anlagenanzahl, rund 400.000 € pro Jahr fließen – 20 Jahre lang. Diese Mittel stärken den finanziellen Spielraum der Stadt direkt, etwa für die Vereinsförderung, die Infrastruktur oder Kulturangebote.
Vorteile für die Stadt und ihre Ortsteile
- Zusätzliche Mittel für gemeinwohlorientierte Projekte und Fördermittel
Info-Flyer (JPG) - Möglichkeiten zur finanziellen Teilhabe für Bürger
Info-Flyer (JPG) - Gezielte Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz
Jeder Anlagenstandort wird sorgfältig geprüft und nach festen Regeln ausgewählt. Unabhängige Fachgutachter untersuchen über mehrere Jahreszeiten die Umgebung, Tierwelt und ihre Lebensräume und schaffen so eine verlässliche Grundlage für die Planung.
Jede Anlage wird mit möglichst großem Abstand geplant zu:
- Wohnhäusern
- Schutzgebieten für seltene Tiere und Pflanzen
- Gewässern
- Seeadler-Horsten
- Richtfunktrassen
- Straßen (insbesondere B 115)
Deutschland und Sachsen sind gesetzlich verpflichtet, bis 2032 rund 2 % der Landesfläche für Windenergie bereitzustellen – geeignete Standorte zu finden, ist jedoch anspruchsvoll. Viele Flächen, die auf den ersten Blick geeignet erscheinen, scheiden aufgrund von Abstandsregelungen, Natur- und Artenschutz, Anforderungen des Flugverkehrs sowie technischer Infrastruktur wieder aus. Dadurch reduziert sich das tatsächlich nutzbare Potenzial erheblich. Vor diesem Hintergrund erweist sich Wirtschaftswald häufig als praktikable Option.
Bei der Planung jeder einzelnen Anlage wird der Flächenverbrauch so gering wie möglich gehalten. Das schützt Natur und Landschaft, ist wirtschaftlich sinnvoll und eine wichtige Voraussetzung für die Genehmigung.
Ganz ohne Eingriff geht es jedoch nicht: Ein Teil der Fläche wird dauerhaft benötigt, vor allem für das Fundament und die Kranstellfläche. Dafür werden pro Anlage rund 0,3 Hektar beansprucht – das entspricht etwa einem halben Fußballfeld.
Zusätzlich werden während der Bauphase weitere Flächen (ca. 1 Hektar) für Transport, Montage und Lagerung temporär benötigt. Temporär heißt: Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Fläche wieder aufgeforstet.
Zur Einordnung: Der Forstbetrieb See bewirtschaftet insgesamt 1.400 Hektar Wald.
Alle Bäume, die im Zuge des Anlagenbaus gefällt werden, werden mindestens im Verhältnis 1:1 an anderer Stelle wieder aufgeforstet. Dabei entsteht ein umgebauter Wald, der robuster ist und die Artenvielfalt stärker fördert als eine bewirtschaftete Monokultur.
Von der Planungsphase an arbeiten wir eng mit den Kommunen zusammen und setzen auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Denn wir wissen: Die Energiewende für die Menschen vor Ort geht nur mit den Menschen vor Ort.
Vorstellung im Stadtrat Niesky und in den Ortschaftsräten See und Kosel
Öffentliche Informationsveranstaltung in der Grundschule See
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