An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von Google, die aufgrund der gewählten Cookie-Einstellungen nicht angezeigt werden. Um externe Inhalte von Google sehen zu können, klicken Sie bitte unten auf den Button. Sie werden innerhalb unserer Webseite zu dem angeforderten Inhalt auf Google weitergeleitet.

Weitere Informationen finden Sie in der DSI von Google, insbesondere welche Daten verarbeitet und welche Cookies ggf. eingesetzt werden.

An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von Youtube, die aufgrund der gewählten Cookie-Einstellungen nicht angezeigt werden. Um externe Inhalte von Youtube sehen zu können, klicken Sie bitte unten auf den Button. Sie werden innerhalb unserer Webseite zu dem angeforderten Inhalt auf Youtube weitergeleitet.

Weitere Informationen finden Sie in der DSI von Youtube, insbesondere welche Daten verarbeitet und welche Cookies ggf. eingesetzt werden.

An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von Facebook, die aufgrund der gewählten Cookie-Einstellungen nicht angezeigt werden. Um externe Inhalte von Facebook sehen zu können, klicken Sie bitte unten auf den Button. Sie werden innerhalb unserer Webseite zu dem angeforderten Inhalt auf Facebook weitergeleitet.

Weitere Informationen finden Sie in der DSI von Facebook, insbesondere welche Daten verarbeitet und welche Cookies ggf. eingesetzt werden.

Hinweistext mastersolution Hinweistext movingimage
/wps/portal/energie/cms/menu_main/privatkunden/wps/portal/energie/cms/menu_main/privatkunden
Login Kundenportale Privatkunden Alle Kundenportale
SachsenEnergie,
DREWAG, SachsenGigabit
und SachsenNet
Geschäftskunden SachsenNet Business Portal Kommunen Kommunalportal
Geschäftskunden News Interview Direktvermarktung
Direktvermarktung optimieren: So klappt’s auch bei negativen Börsenpreisen Helen Säuberlich

Helen Säuberlich leitet bei SachsenEnergie den Bereich Business | Vertrieb Erneuerbare Energien.

Kevin Schmidt

Kevin Schmidt ist Produktmanager im Bereich Geschäftskunden der SachsenEnergie.

Mit der Zunahme erneuerbarer Energie an der Nettostromerzeugung steigt die Häufigkeit negativer Börsenstrompreise. Im ersten Halbjahr 2025 fiel der Preis am Day-Ahead-Markt an 389 Stunden unter null – fast so oft wie im ganzen letzten Jahr (457 h). Den Produzenten grünen Stroms drohen Abschmelzungen ihrer Vergütungen oder schlimmstenfalls Forderungen, wenn sie während negativer Preise einspeisen. Wie sich diese Kosten vermeiden und die Direktvermarktung optimieren lässt, erläutern Helen Säuberlich und Kevin Schmidt.

Wieso entstehen negative Börsenstrompreise und was bedeuten sie für die Direktvermarktung?

Helen Säuberlich: Negative Strompreise entstehen, wenn die Stromerzeugung den Bedarf übersteigt und die Flexibilität des Marktes Angebot und Nachfrage nicht ins Gleichgewicht bringen kann. Am Day-Ahead-Markt trat das im vorigen Jahr an über fünf Prozent der Stunden auf, Tendenz steigend. Für flexible Verbraucher sind die Preise ein Anreiz, in diesen Zeiten zu kaufen. Für Stromerzeuger aber bedeutet es, dass die Einspeiseleistung von PV- oder Windkraft-Anlagen abgeregelt werden kann oder dass Erlöseinbußen entstehen können, wenn sie trotz des Überangebots Strom einspeisen.

Sind negative Strompreise ein Thema, dass uns länger beschäftigen wird?

Kevin Schmidt: Ja, durchaus. Die Sektorenkopplung und der Bau von Stromspeichern durch die Energiewirtschaft, die Industrie und Einspeiser führt zwar zu mehr Flexibilität, um Angebot und Nachfrage besser in Balance zu bringen. Aber noch bis in die 2030er-Jahre werden die Stunden mit negativen Preisen wahrscheinlich zunehmen.

Wie unterstützt SachsenEnergie Direktvermarktungskunden, damit sie mit negativen Preisen besser umgehen können?

Helen Säuberlich: Unser Team berät Geschäftskunden, wie sie die Einspeisung in diesen Zeiten unterbinden können. Denn nur so lassen sich Einbußen, die eine Einspeisung bei negativen Preisen mit sich bringen kann, zuverlässig vermeiden. Im Wesentlichen kommen zwei Ansätze in Frage: Einspeiseabregelung und Zwischenspeichern. Bei der Abregelung geht es nur um den Strom, der ins Netz gespeist wird, nicht um den selbst genutzten. Wir analysieren mit unseren Kunden gerne, welche Technik sie dazu benötigen, zum Beispiel in der Anlagensteuerung oder Fernwirktechnik.

Kevin Schmidt: Bezüglich der Speicher gibt es mehrere Nutzungsoptionen: Zum einen kann ein Unternehmen einen Stromspeicher installieren, um Flexibilität anzubieten. Auch bei der Flexibilitätsvermarktung helfen wir unseren Kunden.

Zum anderen kann ein Speicher als Puffer der grünen Stromerzeugung verwendet werden, damit das Einspeisen ins Netz vorzugsweise bei hohen Preisen erfolgt. Bezüglich des Börsenhandels wäre es ideal, wenn der Speicher eine Einspeisung bei negativen Preisen stets vermeiden und Strom zwischenspeichern könnte. Das wäre aber unwirtschaftlich, wenn die Speicherkapazität die meiste Zeit ungenutzt bleibt. Daher sind Mischnutzungen des Speichers oft wirtschaftlicher, etwa ein Optimieren der Direktvermarktung und eine Lastspitzenkappung bei Strombezug oder eine Optimierung der Eigenstromnutzung. Beim Ermitteln einer wirtschaftlichen Mischnutzung und der passenden Speichergröße unterstützt unser Team Direktvermarktungskunden gerne.

Die Direktvermarktung mit einem Speichersystem ist vermutlich für Betreiber nicht EEG-geförderter Anlagen besonders attraktiv?

Helen Säuberlich: Ja, da ist richtig, denn die Direktvermarktung nicht geförderter Anlagen ist noch stärker von den Preisschwankungen an der Börse betroffen, weil die Marktprämie entfällt. Durch ein geschicktes Speichermanagement lässt sich die Einspeisung oft in die Zeitfenster mit hohen Börsenstrompreisen verlagern und der Durchschnittserlös steigern.

Direktvermarktung mit Erfahrung

SachsenEnergie ist als größter kommunaler Versorger Ostdeutschlands ein zuverlässiger Partner für Anlagenbetreiber. SachsenEnergie ist für fast 800 Kunden mit einer installierten Anlagenleistung von ca. 680 Megawatt als Direktvermarkter aktiv und vermarktet etwa 1,2 Terawattstunden pro Jahr. Das entspricht ungefähr der Strommenge, die 375.000 deutsche Haushalte verbrauchen.

Weitere Informationen Direktvermarktung von SachsenEnergie
SachsenEnergie AG - Friedrich-List-Platz 2 - 01069 Dresden
So erreichen Sie uns Schreiben Sie uns Service@SachsenEnergie.de Zum Kontaktformular Fragen Sie Chatbot Ella Feedback geben Direkt zu Vertrag hier kündigen Vertrag hier widerrufen Partnerprogramm Rufen Sie uns an

Strom & Erdgas
Kundenservice
0800 6686868 (kostenfrei)
Montag - Freitag: 07:00 - 19:00 Uhr

Telefonisch bestellen
0800 5075700 (kostenfrei)
Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Uhr

Internet & Telefonie
0800 5075500 (kostenfrei)
Montag - Freitag: 07:00 - 19:00 Uhr

Entstördienst

Erdgas: 0351 50178880
Strom: 0351 50178881
Internet & Telefonie: 0800 5075500 Montag - Sonntag: 07:00 - 22:00 Uhr
Fernwärme: 0351 50178884 Im Netzgebiet der SachsenEnergie AG
Wasser : 0351 50178883 Im Netzgebiet der SachsenEnergie AG

Störungen im Netzgebiet (Sachsen-Netze.de)
Marktpartner Lieferanten Einkaufsbedingungen Ausschreibungsportal AVA Materialdienstleistungen Karriere SachsenEnergie als Arbeitgeber Berufsausbildung Einstieg als Trainee Aktuelle Stellenangebote Ansprechpartner*innen Presse und Sponsoring Pressemitteilungen Pressesprecherinnen Sponsoring und Spenden
© SachsenEnergie Fri Jul 24 18:40:07 CEST 2026
Kontakt Impressum Datenschutz AGB Barrierefreiheit Cookies
Ergänzender Inhalt
${loading}